Musikarchäologie

 

Die Beschäftigung mit antiker Musik ist in Deutschland sowohl aus archäologischer als auch aus musikwissenschaftlicher Sicht in den letzten Jahrzehnten sehr spärlich betrieben worden - im Gegensatz zum englisch- und französischsprachigen Raum. Da uns der akustische Eindruck der antiken Musik für immer verschlossen bleiben wird, sind wir bei der Rekonstruktion der antiken Musik auf die uns überlieferten ikonographischen und literarischen Quellen angewiesen. Ein weiteres,  in der Musikarchäologie bisher vernachlässigtes Hilfsmittel bildet die Annäherung an die antike Musik mit Hilfe der Ethnomusikologie. Mit der Etablierung des Christentums ging zwar in der Spätantike und im Mittelalter ein radikaler Bruch in der Musikpraxis vonstatten, in einigen Nischen haben sich jedoch Elemente der antiken Musikausübung bis in die heutige Zeit bewahrt.

Der Autor dieser Seiten hat im Fach Klassische Archäologie über "Griechische Musikanten im Kult" promoviert und beschäftigt sich z. Zt. vor allem mit der Spielweise antiker Instrumente.

Ich freue mich, dass diese Seite seit kurzem regelmäßig von der Bayerischen Staatsbibliothek online archiviert wird (Langzeitarchivierungsgruppe der BSB, http://www.miz.org/) .

Aktualisiert am 19.7.2017


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